Presse

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15.07.2016: Schwaebische Zeitung Leutkirch: “Alle vier Musiker gehören zur Créme de la Créme der deutschen Jazzszene”

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02.05.2016: Oberbadische Zeitung Loerrach: “Das Quartett schafft ein Flair unkonventioneller Lebensart, die durch viele miteinander verwobene Elemente am Puls der Zeit bleibt”

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Mindener Tageblatt 15.03.2016: „So klingt Jazz im 21. Jahrhundert.
Großartiges Konzert.“

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Norddeutsche Rundschau 23.02.2016: “Sie können alles ausser langweilig”

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Volksstimme Wernigerode 23.02.2016: “Mehr als zwei Stunden
erstklassiger Jazz”

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Emsdettener Volkszeitung 27.02.2016: „Chapeau! Die vier Berliner
beherrschten ihre Instrumente hochvirtuos“

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KulturSPIEGEL, 6.2014

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Jazzthetik, Jul/Aug 2014: “Kerniger Mainstream Jazz, der ganz im Hier und Jetzt verwurzelt ist”

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Concerto (Austria), Jun/Jul2014 : “Etwas exzellent Besonderes”

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Jazzthing Jun/Jul/Aug 2014: “Enorme Klangdichte”

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Stereoplay (Jul 2014): “Sprueht vor Authentizitaet”

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Jazzpodium, Jul/Aug 2014

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Fono Forum & Stereo, Aug 2014:  “Munter swingender Mix aus Bop, Soul- und Latin Jazz”

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Jazzzeitung Sep/Okt 2014: “Mainstream im besten Sinn”

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Jazz-N-More_Schweiz_September/Oktober 2014: “…verschmilzt … zu einer traumhaften Melange”

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Westfaelische Nachrichten, Nov. 22. 2014:

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Mindener Tageblatt, Jan. 13. 2014: Das Publikum im gut besuchten Jazz Club ist restlos begeistert

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Nord Württembergische Zeitung, Feb. 10. 2015: Jazz von Welt

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Kultur
Jazz – Torsten Zwingenberger mit Berlin21 in der Mitte
Vielfalt und Polyrhythmik
REUTLINGEN. Es gibt viele Arten, den Drumstick zu führen. Version eins: Mit ihm wie mit einem Baseballschläger aufs Schlagwerk einknüppeln – eher die Jazzrock-Masche. Version zwei: Ihn mit leichtem Backbeat über die Felle gleiten lassen, immer locker aus dem Handgelenk – die geschmeidige Swing-Methode.Der seit 1980 in dem Berliner Stadtteil Moabit lebende Jazzdrummer Torsten Zwingenberger zieht Version drei vor. Dazu hat er eine Schlagzeugtechnik entwickelt, die er »Drumming 5.1« nennt. Das bedeutet: Er spielt zeitweise simultan mit fünf Fußmaschinen und setzt seine Drumsticks zeitgleich mit beiden Enden ein, was eine extrem schnelle und virtuose Schlagfolge ermöglicht. Bei seinem Gastspiel im Jazzclub »Mitte« wendet er diese Technik des Öfteren an und bringt damit die rund 40 Besucher ein ums andere Mal zum Staunen. Begleitet wird Zwingenberger bei seinem neuesten Projekt Berlin21 von dem Gitarristen Patrick Farrant, dem Pianisten Lionel Haas und Bassello-Spieler Martin Lillich, der einen kleinen 3/4-Kontrabass spielt.Lange genug sammelte der 56-jährige Schlagzeuger Erfahrungen an der Seite seines Bruders Axel und anderer bekannter Kollegen. Er spielte mal mit Joe Pass oder Champion Jack Dupree, mal mit Buddy Tate oder Katie Webster. Seine Fähigkeit, aufmerksam zuzuhören und präzise auf die Angebote der Mitspieler zu reagieren, und seine Bescheidenheit, die eigene stilistische Vielfalt in den Dienst des Gesamtklangs zu stellen, haben ihm 1992 sogar als bis dahin einzigem deutschen Jazzmusiker einen Auftritt in der renommierten New Yorker Reihe »Highlights in Jazz« verschafft.
Musikalische Fährtensucher
Doch das war Zwingenberger nicht genug. Er war seitdem Bandleader zahlreicher Jazzformationen, arbeitete konsequent an seiner künstlerischen Identität und zählt heute zu den umtriebigsten Persönlichkeiten der deutschen Jazzszene. Diese Vielfältigkeit kommt auch beim »Mitte«-Auftritt mit seiner Band Berlin21 zum Ausdruck. Polyrhythmische Beat-Montagen, unterschiedliche Stilrichtungen von Bebop und Hardbop über Soulfunk, Blues, Latin und Afrojazz bilden den Rahmen für ausgedehnte kollektive Improvisationen. Mal imitiert Zwingenberger in einem längeren Solo eine alte Dampflok, die zu DDR-Zeiten von der Friedrichstraße zum Bahnhof Zoo fuhr, mal erweitert er in dem Stück »Park Atmo« das klassische Drumset um vielfältige afrikanische Perkussionsinstrumente oder entwickelt gemeinsam mit seinen drei Mitspielern in Stücken wie »Pour Claude« und »Clues« eine wilde Mischung aus aktuellen Klangimpulsen.Wie bei einer Flugreise von einer Weltstadt zur nächsten gehen die Titel nahtlos ineinander über und markieren den unausgetretenen Pfad seiner musikalischen Fährtensuche. Berlin21 ist noch ein relativ junges Projekt, geprägt von heterogenen Lebenswelten und gerade deshalb spannend genug, um über einen längeren Zeitraum beobachtet und erlebt zu werden. (jüsp)
Heidenheimer Zeitung  21.04.2015: Originelle und mitreissende Klänge abseits jazziger StandardsHeidenheimerZeitung 2015_04_21